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Große
Pappkartons werden zu einer begehbaren Burg verarbeitet. In der hier
gezeigten Burg wurden Möbelkartons von der Fa. Eibe verwendet und
fanden so nach einer neuen Möblierung des Kindergartens eine prima
Verwendung.
Hier
findet eine Kombination verschiedener Arbeiten statt:
· Vorbereitung durch die Grafikerin.
· Aufbau der Burg durch die Grafikerin. Je nach Größe
des Projektes wäre die Mithilfe
einer Person schön (ErzieherIn, PraktikantIn, Mama oder
Papa)
· Parallel dazu können die Kinder in der Gruppe die
vorbereiteten Schablonen bemalen und ausschneiden (Gespenster,
Burgkatze, Fledermäuse, feuerspuckender Drache etc.)
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Offene Malwerkstatt: während die Grafikerin weitere
Arbeiten und das Vormalen verschiedener Motive an der Burg vornimmt,
können je 3-4 Kinder die Burg bemalen. Hier muss
eine Person helfen: Farben auffüllen; darauf achten, dass die
Kinder auch tatsächlich die Burg bemalen und nicht das andere
Mobiliar des Raumes; Kinder, die keine Lust mehr haben, zu wechseln.
Je nach Alter der Kinder und Größe des Projektes kann ein
flexibler Rhythmus gefunden werden.
An
der oben gezeigten Burg haben die Kinder je nach Geduld und Alter
zwischen 10 Minuten und einer halben Stunde gemalt. Manche Kinder
kamen mehrmals dran und brachten große Ausdauer und Geschick mit. Für
manche Kinder war es lediglich wichtig, einmal den „großen
Pinsel“ zu schwingen. In diesem Projekt gab es zeitweise eine
kleine Zuschauerbank, auf der sich „wechselndes Publikum“ befand
und so die Wartezeiten der kleinen Künstler weniger langweilig
waren.
Neben
dem Burgthema sind andere Themen wie Marktplatz, Dorf, Höhle,
Unterwasserwelt möglich. Auch der Einsatz anderer Materialien wie
z.B. Sperrholz statt Pappe ist denkbar, so könnten die einzelnen
Elemente aufbewahrt, verborgt, weiter verwendet werden.
Je
nach Räumlichkeiten und Themenwunsch müssen Materialien, Zeiten,
Hilfe weitere Personen, Einbeziehung der Kinder, Finanzierung etc.
individuell besprochen werden.
Anhaltspunkte:
Die
oben gezeigte Burg wurde aus Kartons hergestellt, keine Kosten.
Die
Farben und eine große Papierrolle zum Unterlegen hat der
Kindergarten gestellt.
Die
Grundfarbe der Burg (1 Flasche Abtönfarbe) und eine große
Abdeckfolie wurden gekauft.
Pinsel
und Mischbecher brachte die Grafikerin mit.
Zur
Stabilisierung wurden 2 Dachlatten verwendet, hier war der Raum zufällig
so passend, dass drei Wände die Burg hielten und so keine weiteren
Befestigungspunkte nötig waren.
Zeiteinsatz:
inkl. Vorbereitung ca. 20 Stunden à 60 Min. aufgeteilt auf vier
Tage
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